VersicherungsMakler Jesko Orzschig
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Rentenversicherung


Das ist viel Text für eine Versicherung! Es macht somit auch deutlich, wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema auseinander zu setzten.

 

 

Zumindest eines ist der Politik in den vergangenen Jahren gelungen: Die Hoffnung auf sichere Renten vom Staat haben die Deutschen endgültig begraben. Und damit das auch so bleibt, lassen die Verantwortlichen in Berlin das Wahlvolk in regelmäßigen Abständen an der einen oder anderen unbequemen Wahrheit teilhaben.

Jüngstes Beispiel: Die Aussage des Bundesarbeitsministeriums, das durchschnittliche Rentenniveau in Deutschland werde bis zum Jahr 2025 um etwa zehn Prozent sinken. Angesichts solcher Zahlen nimmt es nicht Wunder, dass die Einsicht, selbst fürs Alter vorsorgen zu müssen, so verbreitet ist wie nie.
Lebenslange Rente oder alles auf einen Schlag
Wenn es darum geht, Konsequenzen aus dieser bitteren Erkenntnis zu ziehen, agiert das Gros der Bevölkerung gemäß dem Grundsatz: „Safety first.“ Weil in Zeiten von Aktiencrashs und Wirtschaftskrise das Bedürfnis nach Sicherheit noch einmal zugenommen hat, erlebt ein Klassiker der Altersvorsorge ein Comeback. Im vergangenen Jahr trugen private Rentenversicherungen knapp 50 Prozent zum Neugeschäft der Versicherungsbranche bei.
Rentenpolicen gehören zu der großen Gruppe der Lebensversicherungen. Allerdings wird hier nicht das Risiko eines frühen Todes versichert. Der Kunde baut mit ihnen für den entgegengesetzten Fall vor – nämlich, dass er besonders lange lebt.
Das Prinzip der privaten Rentenversicherungen ist denkbar einfach: Im Normalfall sind sie darauf ausgelegt, dem Kunden im Alter jeden Monat einen bestimmten Geldbetrag zu überweisen. Und zwar lebenslang. Die meisten Gesellschaften lassen ihren Kunden inzwischen allerdings die Wahl, ob sie bei Erreichen des Rentenalters für die lebenslange Rente optieren oder sich ihr Geld auf einen Schlag auszahlen lassen. Die unterschiedlichen Varianten machen die Versicherten flexibel. Sie können zeitnah entscheiden, ob sie sich lieber per Dauerauftrag ihre Haushaltskasse aufbessern lassen oder doch die volle Summe beanspruchen, die dann für andere Investitionen genutzt oder vererbt werden kann.
Verträge mit Garantie
Beliebt ist der Klassiker noch aus einem weiterem Grund: Jeder angehende Rentner hat – anders als bei einem Investment in Aktien oder Fonds – zumindest eine vage Vorstellung davon, welche Summe ihm im Alter ungefähr zusteht. Die Gesellschaften garantieren immerhin einen Teil der Auszahlung oder Rente. Zudem können sich die Ruheständler der Zukunft im Alter über vergleichsweise niedrige Steuersätze freuen. Wer Leistungen aus der Versicherung zum Beispiel ab dem 65. Geburtstag bezieht, versteuert lediglich 18 Prozent der Rente. Die Vorteile privater Rentenpolicen sind allerdings nicht zum Nulltarif zu haben. Wer sich vorschnell für einen Anbieter entscheidet, läuft Gefahr, sich mit mäßigen Renditen bescheiden zu müssen. Die Leistungsunterschiede zwischen den Gesellschaften sind immens. Teils variieren die ausgeschütteten Summen bei gleicher Beitragsleistung um mehr als 50 Prozent. Anleger sollten daher sehr genau prüfen, welchen Versicherer sie mit dem Projekt Altersvorsorge betrauen. Woran Interessenten ein gutes Angebot erkennen und welche Fehler sie zwingend vermeiden sollten.
Wann die Wahl des falschen Anbieters ein Vermögen kostet
Die Ertragsaussichten einer privaten Rentenversicherung hängen maßgeblich davon ab, wie eine Gesellschaft das Geld ihrer Kunden am Kapitalmarkt anlegt. Die Auswahl eines finanzstarken Versicherers ist von größter Bedeutung. Kunden, die ihre Beiträge bei einem der Top-Anbieter anlegen, kassieren später oft mehr als doppelt so viel wie die Versicherten einer schwachen Gesellschaft. Angesichts der langen Laufzeiten der Verträge entscheidet die Wahl des richtigen Anbieters daher über ein kleines Vermögen.
Ein Beispiel: Ein heute 40-Jähriger zahlt 25 Jahre lang monatlich 500 Euro in eine Rentenpolice ein. Spitzengesellschaften garantieren ihm derzeit gut 830 Euro Rente pro Monat – der schwächste Anbieter am Markt lediglich 470 Euro. Selbst wenn der Kunde nur zehn Jahre lang in den Genuss seiner Rente kommt, liegt die Differenz damit bei 43 200 Euro.
Private Rentenpolicen gibt es im Wesentlichen in zwei Varianten: als aufgeschobene Rente und als Sofortrente.
Die aufgeschobene Rente ist die häufigste Gestaltungsform. Sie gliedert sich in zwei Abschnitte. In der ersten Phase (Spar- oder Aufschubzeit) zahlt der Kunde regelmäßig Beiträge an den Versicherer. Er spart also quasi einen Kapitalstock an. Sofern sein Vertrag ein entsprechendes Wahlrecht vorsieht, steht dann kurz vor Rentenbeginn die Entscheidung an, ob er sein Geld lieber auf einen Schlag bekommen möchte oder ob er eine lebenslange Rente bevorzugt. Hat er diese Wahl getroffen und das Rentenalter erreicht, beginnt die zweite Phase der aufgeschobenen Rente: die Leistungsphase des Versicherers.
Langfristige Bindung
„Die Aussicht, sich bis ans Lebensende keine Sorgen mehr machen zu müssen und Monat für Monat eine private Zusatzrente auf dem Konto zu haben, ist vermutlich das ausschlaggebende Argument, das die meisten Kunden zum Abschluss einer Police bewegt“. Doch so nachvollziehbar das Bedürfnis nach Sicherheit auch ist, Interessenten sollten eines beachten: Eine private Rentenpolice bindet den Kunden oft über Jahrzehnte hinweg an seinen Versicherer. Wer vor Rentenbeginn auf das gesparte Geld zurückgreifen will oder muss – und das sind über 60 Prozent der Kunden –, kommt um herbe Einbußen nicht herum. Es empfiehlt sich also, bei der Bemessung der Beiträge einen gewissen Puffer einzuplanen, um die Police auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten noch bedienen zu können.
Mit zunehmendem Alter in die Gewinnzone
Vorkehrungen dieser Art sind für die Anwärter auf eine sogenannte Sofortrente nicht erforderlich. Sie erwerben ihren Anspruch auf die monatliche Apanage, ohne jahrelang Beiträge zu zahlen. Das Verfahren: Der Kunde investiert einmalig eine größere Summe, zum Beispiel 100 000 Euro, in seine Altersvorsorge. Sobald das Geld beim Versicherer angekommen ist, beginnen die Rentenzahlungen. „Sofortrenten werden oft von älteren Menschen abgeschlossen, die über eine größere Barschaft verfügen und dieses Geld nun verrenten wollen“, sagt Albers. Die Rendite hängt – auch hier – von der Lebenserwartung ab. Der größte Vorteil der Sofortrente ist dabei der folgende: „Sie diszipliniert die Kunden, ihr Erspartes nicht in den täglichen Konsum, sondern tatsächlich in ihre Altervorsorge zu investieren.“
Wer sich für eine Sofortrente interessiert, sollte allerdings zwei Punkte in den Entscheidungsprozess einbeziehen: Zum einen gibt es bei vielen Unternehmen eine Mindestsumme, die der Kunde zahlen muss. Zum anderen ist die Sofortrente natürlich umso geringer, je kleiner der Betrag ist, den der Kunde aufbringen kann.
Private Rentenpolicen werden oft als reine Egoistenprodukte geschmäht. Zu Recht. Wer beim Abschluss der Police keine Sondervereinbarungen trifft, nimmt in Kauf, dass seine Familie leer ausgeht, wenn er vor dem vereinbarten Rentenbeginn oder kurz nach Beginn der Auszahlungsphase verstirbt.
Da diese Aussicht auf die meisten Kunden nur mäßig attraktiv wirkt, bieten viele Gesellschaften inzwischen die Möglichkeit, über eine Zusatzvereinbarung auch den Partner abzusichern. Doch auch hier gilt: Für einen möglichst passgenauen Schutz müssen Interessenten die Konditionen genau überprüfen. Welche Art des Todesfallschutzes der Kunde wählt, ist von zentraler Bedeutung.
Variante eins: die Geld-zurück-Garantie, im Fachjargon Beitragsrückgewähr genannt. In dieser Gestaltungsform können Rentenkunden das angesparte Kapital für ihre Erben bewahren. Beim Tod des Kunden vor Erreichen des Rentenalters erhalten die Hinterbliebenen sämtliche Beiträge zurück, die der Versicherte bis dahin an die Gesellschaft gezahlt hat. Diesen Service lassen sich die Gesellschaften allerdings bezahlen: Tritt der Ernstfall nicht ein, und der Kunde kommt selbst in den Genuss der Rentenzahlungen, erhält er weniger Geld, als er bekommen hätte, wenn er auf den Todesfallschutz verzichtet hätte.
Damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, empfehlen Verbraucherschützer nur während der Sparphase eine Beitragsrückgewähr zu vereinbaren. Für den Fall, dass der Versicherte kurz nach Beginn der Rentenzahlung stirbt, ist eine Rentengarantiezeit sinnvoll.
Bei dieser Spielart verpflichtet sich die Gesellschaft, für einen bestimmten Mindestzeitraum eine Rente zu zahlen, obwohl der eigentliche Versicherungsnehmer bereits gestorben ist. Auch diese Variante müssen Versicherte mit Abschlägen bei der Rentenhöhe finanzieren.
Wie das System funktioniert, zeigt das folgende Beispiel: Ein Versicherungskunde stirbt zwei Jahre nach Erreichen des Rentenalters. Seine monatliche Privatrente betrug zu diesem Zeitpunkt 1000 Euro. Hatte der Verstorbene einen Vertrag ohne Rentengarantiezeit abgeschlossen, erhalten seine Erben von der Versicherung keinen Cent mehr. Hat der er hingegen eine zehnjährige Rentengarantiezeit vereinbart, erhält seine Witwe zumindest noch acht Jahre die Summe, die auch der Kunde selbst hätte beanspruchen können. 
Dieser Text ist aus dem Artikel "Wette auf ein langes Leben" von der Focus-Online-Autorin Catrin Gesellensetter.


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